Was die EU tut
Der europäische Binnenmarkt zählt zu den größten Errungenschaften der Europäischen Union. Durch die Gewährleistung des freien Waren-, Kapital-, Dienstleistungs- und Personenverkehrs sowie der Freizügigkeit von Arbeitnehmer*innen kurbelt er das Wirtschaftswachstum an und erleichtert das tägliche Leben der europäischen Unternehmen und Verbraucher*innen.
Ziel ist es, einen Wirtschaftsraum ohne Binnengrenzen zu schaffen, in dem Einzelpersonen und Unternehmen frei agieren können – zum Vorteil des Wirtschaftswachstums und der Verbraucher*innen durch größere Auswahl und niedrigere Preise.
Der Binnenmarkt umfasst die 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Norwegen, Island und Liechtenstein (im Rahmen des Europäischen Wirtschaftsraums).

Zahlen und Fakten
Handlungsbereiche
Plan für einen einfacheren, nahtlosen und starken Binnenmarkt, der sein volles Potenzial für Menschen und Unternehmen ausschöpft
Wie die EU den freien Warenverkehr erleichtert und zugleich die Sicherheit gewährleistet und die Umwelt schützt
Wie die EU Barrieren abbaut, damit Unternehmen ihre Dienstleistungen über die Ländergrenzen hinweg anbieten können
Neuer Plan zur Vereinfachung der Binnenmarktvorschriften und zum Bürokratieabbau
Aufbau einer Kapitalmarktunion zur Unterstützung kleiner Unternehmen und für mehr Anreize für Investoren in Europa
Digitalisierung des Binnenmarkts mit gemeinsamen Vorschriften für Telekommunikation, Urheberrecht, Datenschutz usw.
Die größten Erfolge
- Seit mehr als 30 Jahren erleichtert der Binnenmarkt den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen das tägliche Leben, indem er den freien Waren-, Dienstleistungs-, Personen- und Kapitalverkehr innerhalb der EU ermöglicht.
- Dank des Binnenmarktes können die EU-Bürger*innen in der ganzen EU studieren, leben, einkaufen, arbeiten und ihren Ruhestand genießen sowie Produkte aus ganz Europa konsumieren.
- Unternehmen können expandieren, während der Wettbewerb für niedrige Preise und eine große Auswahl sorgt.
- Durch den Binnenmarkt können die Menschen in der EU von niedrigeren Preisen, mehr Innovation und schneller technologischer Entwicklung sowie von höheren Sicherheits- und Umweltschutzstandards profitieren.
- Er steigert das BIP, sichert Millionen von Arbeitsplätzen und unterstützt die EU im globalen Wettbewerb durch Anreize für Investitionen und Stärkung der Lieferketten.
- Der Binnenmarkt hat das BIP der EU um 3-4 % gesteigert und seit seiner Errichtung im Jahr 1993 3,6 Millionen Arbeitsplätze geschaffen.
Im Fokus
Die EU-Institutionen haben vereinbart, den Fahrplan „Ein Europa, ein Markt“ auf den Weg zu bringen, der dazu beitragen wird, die Wettbewerbsfähigkeit der EU zu fördern. Der Fahrplan wurde vom Europäischen Parlament, dem Rat der EU und der Europäischen Kommission unterzeichnet und enthält konkrete Maßnahmen und Ziele für Vereinbarungen, die bis spätestens Ende 2027 angenommen werden und das Wirtschaftswachstum in Europa ankurbeln sollen. Insbesondere legt der Fahrplan Ziele für Legislativvorschläge und deren Annahme durch die gesetzgebenden Organe sowie vierteljährliche Überprüfungen zur Überwachung der Fortschritte fest.

Die Seite wurde zuletzt am 24 April 2026 aktualisiert.