Was die EU tut
Die Europäische Union ist der größte Handelsblock der Welt und verfügt über das größte Netz von Handelsabkommen. Die EU-Handelspolitik spielt in Zeiten geopolitischer Krisen, wirtschaftlicher Herausforderungen und des Klimawandels eine wichtige Rolle für Europas wirtschaftliche Sicherheit.
Ein offener, regelbasierter Handel mit Drittländern ist für unsere Wirtschaft, unseren Wohlstand und unsere Sicherheit entscheidend. Der Handel schafft und schützt Arbeitsplätze, und gleichzeitig bringt er Vorteile für Unternehmen, Landwirtschaft und Verbraucher*innen. Zudem werden damit wirtschaftliche Abhängigkeiten von Drittländern verringert und Unterbrechungen der globalen Lieferketten verhindert, was unsere wirtschaftliche Sicherheit erhöht.
Mit unserer Handelspolitik können wir uns gegen unlautere Handelspraktiken behaupten und angesichts globaler wirtschaftlicher und geopolitischer Bedrohungen (z. B. der Lieferketten, kritischer Infrastrukturen und Technologien) wettbewerbsfähig bleiben. Sie ermöglicht es uns außerdem, mit unseren internationalen Partnern wirksamer zusammenzuarbeiten, um Nachhaltigkeitsziele auf der ganzen Welt zu verwirklichen.

Indem wir unsere Handelspartnerschaften mit Drittländern vertiefen und ausweiten, können wir:
- neue Exportmärkte erschließen, Arbeitsplätze in der EU fördern und die Wettbewerbsfähigkeit steigern
- die Versorgungsquellen diversifizieren und einen zuverlässigen Zugang zu Bedarfsgütern, einschließlich Rohstoffen, gewährleisten
- Sicherheitsrisiken wirksamer bewältigen
- die Nachhaltigkeit in der EU und weltweit stärken
EU-Handel in Zahlen
Handlungsbereiche
Aktuelles über laufende Handelsgespräche und bestehende Handelsabkommen
Die Handelsbeziehungen der EU zu Ländern und Regionen in der ganzen Welt
Wie die EU kleinere Unternehmen dabei unterstützt, bestmöglich von den Handelsabkommen zu profitieren
Die Rolle der EU in der Welthandelsorganisation und unsere Reformideen
Die von der EU bei Handelsverhandlungen vorgelegten Texte
Das umfassende und robuste Sanktionspaket der EU
Wie die EU internationale Vorschriften durchsetzt und europäische Unternehmen vor unlauterem Handel schützt
Die größten Erfolge
- Das EU-Netz von 45 Präferenzhandelsabkommen mit 80 Partnern weltweit bietet EU-Unternehmen Möglichkeiten auf ausländischen Märkten sowie Versorgungssicherheit für die Wertschöpfungsketten in der EU. Zudem unterstützt es die EU dabei, ihren internationalen Verpflichtungen in den Bereichen Handel und nachhaltige Entwicklung nachzukommen.
- Die EU ist der weltweit größte Exporteur von Fertigerzeugnissen und Dienstleistungen.
- Mehr als 30 Millionen Menschen in der EU gehen einer Arbeit nach, die mit EU-Exporten zusammenhängt.
- 16 Millionen Arbeitsplätze in Europa hängen von Investitionen durch ausländische Unternehmen in der EU ab.
- Die EU hat einen Anteil von 16,3 % am gesamten Welthandel mit Waren und Dienstleistungen und liegt damit vor China und den USA.
- Mit EU-Handelsschutzmaßnahmen werden unlautere Handelspraktiken bekämpft und somit mehr als 550 000 Arbeitsplätze in der EU geschützt.
- Das EU-USA-Handelsabkommen hat für die Menschen und Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks für Stabilität und Planungssicherheit in puncto europäisch-amerikanische Handelsgeschäfte und Investitionsbeziehungen gesorgt.
Im Fokus
22. Mai 2026 – Die EU und Mexiko haben historische Schritte unternommen, um ihre langjährige Partnerschaft zu vertiefen, indem sie ihr Modernisiertes Globalabkommen und ihr Interimshandelsabkommen unterzeichnet haben.
Das Abkommen wird den europäischen Bürger*innen, Unternehmen und dem Agrar- und Lebensmittelsektor erhebliche Vorteile bringen. Es wird Handelshemmnisse beseitigen, Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit fördern und einen nachhaltigen Zugang zu kritischen Rohstoffen gewährleisten.

Die Seite wurde zuletzt am 22 Juni 2026 aktualisiert.