Was die EU tut
Die Umweltpolitik der EU zielt darauf ab, die Umwelt für heutige und künftige Generationen zu schützen, zu erhalten und zu fördern sowie eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.
Ein grüner Wandel wird es den Bürgerinnen und Bürgern der EU ermöglichen, innerhalb der ökologischen Grenzen unseres Planeten ein gutes Leben zu führen. Unsere Aufgabe ist es, eine innovativeKreislaufwirtschaft aufzubauen, die auf soliden Ökosystemen beruht. Die lebenswichtige biologische Vielfalt muss geschützt und wiederhergestellt, und Umweltverschmutzung und Gesundheitsrisiken müssen beseitigt werden.
Dieser Ansatz wird auch auf internationaler Ebene verfolgt und dient der Stärkung der Rolle der EU als Vorreiterin des grünen Wandels auf der Weltbühne.
Zentrale Ziele der EU-Umweltpolitik:
- Verringerung der Treibhausgasemissionen bis 2030 und Klimaneutralität bis 2050
- Bessere Anpassungsfähigkeit, erhöhte Krisentauglichkeit und geringere Anfälligkeit gegenüber dem Klimawandel
- Fortschritte hin zu einem regenerativen Wachstumsmodell, Entkopplung des Wirtschaftswachstums von Ressourcennutzung und Umweltzerstörung sowie Beschleunigung des Übergangs zu einer Kreislaufwirtschaft
- Null-Schadstoff-Ziel in Bezug auf Luft, Wasser und Boden sowie Schutz der Gesundheit und des Wohlergehens der europäischen Bevölkerung
- Schutz, Erhaltung und Wiederherstellung derbiologischen Vielfalt und Verbesserung des Naturkapitals
- Verringerung der Umwelt- und Klimabelastung durch Produktion und Verbrauch

Zahlen und Fakten
Handlungsbereiche
Maßnahmen zur Förderung nachhaltiger Produkte, der Abfallbewirtschaftung und des Recyclings, zur Begrenzung von Industrieemissionen und zur Bekämpfung von Kunststoff- und Verpackungsabfällen
Wie die EU Arten, Bestäuber, Lebensräume und Wälder schützt sowie die Natur und die städtische Umwelt wiederhergestellt
Maßnahmen zur Schadstofffreiheit von Luft, Wasser und Boden für eine schadstofffreie Umwelt
Die größten Erfolge
- Das Natura-2000-Netz mit seinen 27 000 Schutzgebieten umfasst inzwischen fast ein Fünftel der EU-Landfläche, schützt Hunderte von Arten und Lebensräumen und bietet Millionen von Europäerinnen und Europäern essenzielle Dienstleistungen und Einkommen.
- Dank einer Steigerung der Ressourcenproduktivität um rund 35 % seit 2000 gingen die produktionsbedingten Treibhausgasemissionen der EU von 2008 bis 2021 um rund 25 % zurück, was zeigt, dass der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft eine wichtige Rolle auf dem Weg zur Klimaneutralität spielt.
- Das gesamte EU-Abfallaufkommen in allen Wirtschaftszweigen und Haushalten ging in den letzten zehn Jahren um fast 3 % auf 4,8 Tonnen pro Kopf im Jahr 2020 zurück.
- Das EU-Umweltzeichen ist inzwischen auf fast 100 000 Produkten zu finden und garantiert eine geringere Umweltbelastung und verhindert Greenwashing.
- Die gesundheitlichen Auswirkungen durch Luftverschmutzung sind seit 2005 um 45 % zurückgegangen, und zwar dank Verbesserungen bei den Rechtsvorschriften und Emissionssenkungen, die zu einem erheblichen Rückgang der vorzeitigen Todesfälle geführt haben.
- Kunststoffabfälle im Meer sind seit 2015 um etwa ein Drittel zurückgegangen.
- Die EU ist weltweit führend in ihrem Bemühen, Klima- und Umweltziele durch internationale Verpflichtungen zu erreichen: der Globale Biodiversitätsrahmen von Kunming-Montreal, das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen und der Globale Vertrag gegen die Verschmutzung durch Kunststoffe der Vereinten Nationen.
- Zu mehreren wichtigen neuen Rechtsvorschriften mit langfristigen Auswirkungen gehören die Verordnung über die Wiederherstellung der Natur, die Entwaldungsverordnung und die Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte.
Im Fokus
Die Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (2024 in Kraft getreten) ist ein wichtiger Bestandteil der EU-Strategie zur Förderung umweltfreundlicher und kreislauforientierter Produkte.
Die Art und Weise, wie Produkte entworfen und verwendet werden, hat einen großen Einfluss auf die Umwelt, und unser Verbrauch kann ein wesentlicher Faktor für den Klimawandel und die Umweltverschmutzung sein.
Mit diesen neuen Vorschriften wird angestrebt, Produkte, die in der EU in Verkehr gebracht werden, deutlich nachhaltiger zu gestalten, indem ihre Kreislauffähigkeit, Energieeffizienz, Recyclingfähigkeit und Funktionsbeständigkeit verbessert werden.

Die Seite wurde zuletzt am 13 Mai 2026 aktualisiert.