Was die EU tut
Ziel der EU ist es, die Sicherheit des Schengen-Raums zu gewährleisten, eine gemeinsame EU-Migrations- und Asylpolitik zu entwickeln, ein sichereres Europa zu schaffen und die Zusammenarbeit mit Nicht-EU-Ländern zu fördern. Die Europäische Kommission arbeitet bei der Entwicklung und Umsetzung dieser Maßnahmen eng mit den EU-Ländern und europäischen Agenturen, internationalen Organisationen und anderen Interessenträgern zusammen. Sie tragen zum Schutz und zur Erhaltung dieses Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts bei.

Zahlen und Fakten
Quellen: Eurostat; Europäisches Parlament
Handlungsbereiche
Raum der Freiheit, Sicherheit und des Rechts ohne Binnengrenzen
Strategien und Maßnahmen für ein sichereres Europa
Vorschriften zur Migrationssteuerung und zur Schaffung eines gemeinsamen Asylsystems auf EU-Ebene
Schnellere, sicherere und strukturiertere Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung im Zusammenhang mit der Bekämpfung von grenzüberschreitender Kriminalität und Terrorismus in der EU
Globale Partnerschaften im Hinblick auf die außenpolitische Dimension unserer Innenpolitik
Die größten Erfolge
- Der Schengen-Raum feierte 2025 sein 40-jähriges Bestehen. 29 Länder (25 EU-Länder und 4 assoziierte Länder) sind Vollmitglieder des Schengen-Raums, in dem 450 Millionen Menschen ohne Grenzkontrollen reisen können. Er erleichtert Millionen von Menschen den täglichen Grenzübertritt und unterstützt 31 Millionen Unternehmen, die einen leichteren Zugang zum Binnenmarkt haben.
- Das Migrations- und Asylpaket trat 2024 in Kraft und bietet einen umfassenden Ansatz, der darauf abzielt, die wichtigsten politischen Maßnahmen der EU in den Bereichen Migration, Asyl, Grenzmanagement und Integration zu stärken und zu integrieren. Mit strengen, aber fairen Regeln soll die Migration langfristig gesteuert und normalisiert werden.
- Kürzlich hat die Kommission in diesem Jahr ein gemeinsames europäisches Rückkehrsystem vorgeschlagen – einen neuen Rechtsrahmen für schnellere, einfachere und wirksamere Rückführungsverfahren in der gesamten EU zur Ergänzung der neuen Vorschriften zu Migration und Asyl.
- 2025 legte die Kommission mit ProtectEU die neue europäische Strategie der inneren Sicherheit vor. Die Strategie skizziert die Vision einer stärkeren Union, die geprägt ist durch die Zusammenarbeit bei der Antizipation und Prävention von Sicherheitsbedrohungen sowie der Reaktion darauf, der Gewährleistung von Frieden und Stabilität für Bürgerinnen und Bürger und der Sicherung des Wohlstands.
Im Fokus
ProtectEU befasst sich mit der sich wandelnden Bedrohungslage und verfolgt drei zentrale Ziele: Ausbau der Kapazitäten zum Schutz der Bevölkerung, Einbeziehung von Sicherheitserwägungen in die EU-Politik und das auswärtige Handeln sowie Stärkung eines gesamtgesellschaftlichen Ansatzes zur Gewährleistung umfassender Sicherheit.
Die Strategie deckt diese Themen ab:
- Hybride Bedrohungen und andere feindselige Handlungen
- Cybersicherheit und Sicherheit im Internet, einschließlich Cyberkriminalität
- Organisierte Kriminalität und Drogenhandel
- Terrorismus und Radikalisierung
- Schusswaffen
- Menschenhandel
- Sexueller Missbrauch von Kindern
- Finanzkriminalität
- Innovation und Vorausschau
- Unterstützung der polizeilichen Zusammenarbeit

Die Seite wurde zuletzt am 8 April 2026 überprüft.