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Was sollten Neulinge über die Weltmeisterschaft wissen?
2026 gehen elf Teams an den Start. Selbst wenn du noch nie Formel 1 geschaut haben solltest, hast du einige Namen wie Ferrari, Cadillac und Mercedes sicher schon einmal gehört.
Jedes Team hat zwei Fahrer:innen, die versuchen, die bestmögliche Platzierung im Ziel zu erkämpfen. Für jede Endposition gibt es eine bestimmte Anzahl an Punkten. Wer von allen Fahrer:innen am Ende der Saison die meisten Punkte hat, wird in dem Jahr Weltmeister:in.
Unabhängig davon gibt es noch die Konstrukteurswertung. Die gesammelten Punkte der Fahrer:innen jedes Teams ergeben die Platzierung des Teams – dabei muss das Team des Weltmeisters nicht automatisch den Konstrukteurstitel gewinnen. Max Verstappen von Red Bull wurde 2024 zwar Weltmeister, die Konstrukteurstrophäe holte sich aber der Rivale McLaren.

Was steht im Rennkalender?
In dieser Saison stehen 24 Rennen auf dem Programm, die Fahrer:innen und Teams von Amerika quer über die Welt bis nach Australien führen. Der Rennkalender ist gespickt mit traditionsreichen Strecken wie Spa‑Francorchamps in Belgien, Zandvoort in den Niederlanden und Interlagos in Brasilien. Doch in den letzten Jahren sind auch viele neue Strecken hinzugekommen, darunter Las Vegas und Miami in den USA und Lusail in Katar.
Wie läuft ein Rennwochenende normalerweise ab?
Ein Rennen besteht aus drei Teilen: dem Training, dem Qualifying und dem eigentlichen Rennen. Das Training bietet die Gelegenheit, verschiedene Fahrzeug-Setups auszuprobieren. Im Qualifying geht der echte Kampf bereits los. In drei Runden müssen die Fahrer:innen schnelle Rundenzeiten aufstellen, wobei die 15 Schnellsten aus Runde 1 (oder Q1) in Q2 weiterkommen. Von dort schaffen es die 10 Schnellsten ins Q3. Anhand der Rundenzeiten wird dann die Startaufstellung für das Rennen festgelegt – der:die schnellste Fahrer:in startet von der Pole-Position.
An einigen Rennwochenenden kommt noch eine Besonderheit hinzu: der Sprint. Dabei handelt es sich um ein kürzeres Rennen (100 Kilometer) mit eigenem Qualifying. Hier lassen sich zusätzliche Punkte sammeln und die Zuschauer:innen bekommen einen guten Eindruck davon, wie sich alle im Rennen schlagen werden. 2026 finden sechs Sprints statt: in China, Miami, Kanada, Großbritannien, den Niederlanden und Singapur.

Warum reden alle ständig von den Reifen?
Das Reifenmanagement ist entscheidend für die Strategie am Renntag. An einem Rennwochenende wählen die Teams zwischen drei Reifentypen: weich, mittel und hart. Weiche Reifen haben den meisten Grip und ermöglichen es den Fahrer:innen, ein hohes Tempo beizubehalten – sie nutzen sich aber auch am schnellsten ab. Harte Reifen bieten weniger Grip, halten aber länger. Alle Fahrer:innen müssen während eines Rennens mindestens zwei verschiedene Reifentypen verwenden – sofern die Strecke trocken bleibt. Wenn es regnet oder der Boden nass ist, können sie je nach Streckenbedingungen Intermediates oder Regenreifen verwenden.
Welche Reifen du verwendest, wie lange jeder Satz gefahren wird, auf welchen Typ du beim Boxenstopp wechselst, ob du einen oder zwei Boxenstopps machst – all das sind ausschlaggebende Rennentscheidungen. Jeder Boxenstopp ist eine Abwägung: Der Reifenwechsel kostet Zeit (ein Boxenmanöver dauert in der Regel 20 bis 30 Sekunden), aber der frische Satz erhöht das Tempo erheblich. Ein perfekt getimter Boxenstopp kann der Schlüssel sein, um an den vorausfahrenden Autos vorbeizuziehen und den Sieg einzufahren.
Entscheiden also die Reifen über den Sieg?
Nicht ganz! Die Formel 1 ist unvorhersehbar – schon ein kleiner Zwischenfall auf der Strecke kann die Teams zwingen, ihre Strategie kurzfristig anzupassen. Ein Safety-Car zum Beispiel verpflichtet alle dazu, bei einem langsameren Tempo dichter zusammenzufahren, bis die Gefahr auf der Strecke beseitigt ist – in diesem Szenario kann der Zeitverlust von 20 Sekunden bei einem Boxenstopp für neue Reifen eine kluge Taktik sein, da sich die Plätze danach leichter wieder gutmachen lassen.